Historische Entwicklung
und zukünftige Szenarien -
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Grundzüge des Strombaus

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die durchgeführten Strombaumaßnahmen an der Tideelbe das System über die Jahrzehnte hinweg verändert hat. Viele der Maßnahmen haben lokal den gewünschten Effekt erzielt, jedoch an anderer Stelle oftmals unvorhersehbare Folgen für das Gesamtsystem.

Die natürlichen Veränderungen haben diese nachteiligen Entwicklungen verstärkt. Die stetige Zunahme des Tidehubs am Pegel St. Pauli und die gestiegenen Baggermengen in Hamburg sind ein deutliches Indiz hierfür. Aber auch die Verlandung von Nebenelben und die Aufweitung des Mündungstrichters sind ernst zunehmende Hinweise auf eine nachteilige Entwicklung.

Im Umkehrschluss lässt sich vermuten, dass sich durch die Schaffung von zusätzlichem Flutraum im Verlauf der Tideelbe und Strombaumaßnahmen im Bereich der Mündung das Tidegeschehen wieder stabilisieren lässt und die Baggermengen besonders im Hamburger Raum reduzieren lassen.

Dabei geht es nicht darum, den natürlichen Zustand wiederherzustellen, sondern gezielt einen Gleichgewichtszustand zu erreichen, der mit minimalem Aufwand unterhalten werden kann.

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