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Wie viel bringen Maßnahmen zur Schaffung von Tidepotenzial?
Der Effekt der Retentionsräume ist im Wesentlichen abhängig von der Größe des geschaffenen Tidevolumens zwischen MTnw und MThw. Je größer der Tidepolder, desto größer natürlich auch die Wirkung auf die Wasserstände. Außerdem spielt die Lage der Flachwasserbereiche eine nicht zu vernachlässigende Rolle. So sind Maßnahmen effektiver dort, wo der Tidehub am Größten ist, als weiter stromauf oder stromab. Nicht zuletzt ist auch entscheidend wie das Flachwassergebiet an die Tideelbe angeschlossen wird. So kann das Niedrigwasser durch den hydraulischen Nachlauf, d.h. das Wasser, welches nach Eintritt des Niedrigwassers noch aus dem Gebiet ausströmt, effektiv angehoben werden („Schwamm-Effekt"). Ganz grob kann man jedoch sagen, dass 1 Mio. m³ zusätzliches Tidevolumen in Hamburg den Tidehub, um etwa 1 cm reduziert. Eine erste überschlägige Berechnung der Bundesanstalt für Wasserbau hat für alle an der Tideelbe derzeit vorstellbaren Maßnahmen zusammen für Hamburg eine Reduzierung des Tidehubs von etwa 1 m ergeben.
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