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Welchen Einfluss hat die Oberwassermenge auf die Sedimentation?
Entwicklung der Baggermengen der HPA [Quelle: HPA]

Entlang der Tideelbe und im Bereich der Häfen gibt es viele strömungsarme Bereiche, oder auch Dreh- bzw. Querströmungen, in denen Schwebstoffe sedimentieren. Um die erforderliche Wassertiefe für die Schifffahrt zu halten, muss an diesen Stellen regelmäßig gebaggert werden. Höhere Oberwassermengen führen zu höheren Ebbstromgeschwindigkeiten im Hafen und haben eine gewisse Räumkraft. Durch das Hochwasserereignis im August 2002 wurde die Trübungswolke in der Unterelbe temporär um ca. 50 km in Richtung See verschoben und hat zeitweise zu einer deutlichen Verringerung der Sedimentation im Hafen geführt.

Bei geringen Oberwassermengen (z.B. 2003) ist andererseits eine starke Erhöhung der Sedimentation im Elbeästuar festzustellen.

Der Räumeffekt ist dabei abhängig von der Oberwassermenge und verliert sich weiter stromab, so dass die Oberwassermenge nicht unbedingt einen Einfluss auf die Gesamtbaggermengen an der Tideelbe hat.
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