Alles über Schutzgebiete
und rechtliche Grundlagen
für die zukünftige Ent-
wicklung der Tideelbe
Bundes-Bodenschutzgesetz

Mit dem Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) sollen die Funtionen des Bodens nachhaltig gesichert bzw. wiederhergestellt werden. Hierzu sind schädliche Bodenveränderungen abzuwehren, der Boden und Altlasten sowie hierdurch verursachte Gewässerverunreinigungen zu sanieren und Vorsorge gegen nachteilige Einwirkungen auf den Boden zu treffen. Beeinträchtigungen des Bodens in seiner natürlichen Form sind zu vermeiden.

Die Vorschriften des BBodSchG bilden die Voraussetzungen für einen wirksamen Bodenschutz und die Sanierung von Altlasten. Durch die einheitlichen Anforderungen, kann ein effektives Vorgehen der Behörden sichergestellt werden. Darüber hinaus wird mit den Sanierungspflichten Rechtssicherheit gewährleistet, und somit eine wesentliche Voraussetzung für künftige Investitionen geschaffen.

Das BBodSchG gilt für den Boden an sich, d.h. die obere Schicht der Erdkruste einschließlich der flüssigen Bestandteile (ohne Grundwasser) und der gasförmigen Bestandteile im Boden. Es findet auf schädliche Bodenveränderungen und Altlasten Anwendung.

Bei schädlichen Bodenveränderungen gemäß § 2 Absatz 3 handelt es sich um Beeinträchtigungen der Bodenfunktionen, welche Gefahren, erhebliche Nachteile oder Belästigungen für den einzelnen oder die Allgemeinheit herbeiführen können.

Weiterführende Informationen
Bundes-Bodenschutzgesetz
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