Pagensand
Die Ausweisung des "NSG Elbinsel Pagensand" mit einer Fläche von 520 ha erfolgte am 30.04.1997.

Die Insel war ursprünglich nur eine vom Elbstrom geformte natürliche Sandbank. Im Zuge der letzten Elbvertiefungen wurde die Insel weiter aufgespült. Auf den nicht tidebeeinflussten höhergelegenen Flächen haben sich im Laufe der Zeit Magerrasen sowie heide- und dünenähnliche Bereiche mit speziellen Pflanzen ausgebildet. Teilweise sind im Inneren der Insel auch noch einige typische Feuchtgrünlandbereiche vorhanden, wo Vögel wie Wachtelkönig, Bekassine und Rotschenkel brüten. Der Inselkomplex verfügt weiterhin über ausgedehnte Röhrichtbestände mit Arten wie Blutweiderich, Rohrkolben, Wasserdost und Sumpfgänsedistel und nährstoffreichen Schlickwattflächen.
Weiterführende Informationen
Elbinsel Pagensand
Elbmarschenhaus
Rechtsgrundlage
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